Überblick

Eine virtuelle Lehrveranstaltung wird über eine Software, dem virtuellen Klassenzimmer, durchgeführt.

Es handelt sich dabei um ein webbasiertes Tool, das synchrones Lernen ermöglicht. Diese Lernform bedingt, dass sich alle Teilnehmer zur gleichen Zeit in die Software via Internet zuschalten und an der Veranstaltung teilnehmen.

Die grundlegenden Werkezuge, die hier verwendet werden, sind hauptsächlich Audio und eine Präsentationsfläche für visuelle Unterlagen, wie z.B. eine Power Point Präsentation.

Ebenso gibt es die Möglichkeit, einen oder mehrere Video Kanäle hinzu zu schalten.

Um diese drei medialen Elemente verwenden zu können, benötigt man neben der Lizenz für das virtuelle Klassenzimmer auch ein Headset (Kopfhörer / Mikrofon Kombigerät), eine Webcam (Videokamera für die Aufnahme des jeweiligen Teilnehmers) sowie eine Datei mit den zu schulenden Inhalten.

Normalerweise verfügt das virtuelle Klassenzimmer über weit mehr multimediale Werkzeuge als oben beschrieben. Zum Beispiel: Text Chat, Whiteboard, Application Sharing, Live Video, Gruppenräume, E-Mail Umfragentools und weitere.

Unterrichtsmethoden

Methodisch gesehen gibt es zwei wesentliche Modelle:

  • Peer-to-Peer, wo Dozenten und Studenten als gleichranging zusammen arbeiten (z.B. bei Erfahrungsaustausch)
  • Studiomodell, wo der Dozent die Führung behält und den Studenten das Wort erteilt oder entzieht.

Integration mit LMS (Lern Management Systemen)

Üblicherweise haben alle virtuellen Klassenzimmer Konnektoren, um in LMS integriert zu werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Anwender bereits in einem HR System geführt werden und mehrfache Anmeldungen dadurch vermieden werden. Der Transfer der Lernerdaten sowie der Lernhistorie wird ebenfalls durch diese Konnektoren ermöglicht.

Schließlich werden dadurch auch sog. Blended Learning Modelle unterstützt. Lerner erhalten flexibel und ohne technische Hindernisse Zugang zu synchronen und asynchronen Lerntools.        

Anbieter:

Weiterführende Links: