Nachweise für die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen sind heute, vor allem im betrieblichen Umfeld, gang und gäbe.

Dabei sind zwei wesentliche Kategorien zu unterscheiden:

  1. Teilnahmezertifikate (Teilnahmenachweise)
  2. Erfolgszertifikate (Lernerfolgsnachweise).

Im heutigen Sprachgebrauch für digitales Lernen ist der gängige Begriff „Zertifikat“. Das liegt einerseits an der Anglifizierung des spezifischen Wortschatzes. Teilweise aber auch an der sprachlichen Griffigkeit. Zudem wird im internationalen Kontext stets von „learning certificates“ gesprochen. Gängige Formulierungen sind:

  • Anwendernachweis oder „certificate of attendance“
  • Teilnahmenachweis oder „certificate of completion“
  • Erfolgsnachweis oder „certificate of achievement“.  

Lernzertifikate sind gerade durch das E-Learning enorm wichtig geworden. Zertifikate dienen nicht nur dem persönlichen Nachweis des Lernerfolgs. Ebenso sind Zertifikate wichtig als strukturelle Hilfe zur Durchführung komplexerer Schulungen bzw. Qualifizierungsmaßnahmen. Schließlich sind Zertifikate sehr beliebt fürs Monitoring von Verfallsdaten, oder zur Erstellung von neuen Mitarbeiterprofilen.

Wohl am meisten genutzt werden Zertifikate für den Themenbereich „Compliance“. Damit werden gesetzliche oder haftungsrelevante Schulungen dokumentiert und evtl. erneuert.

So kann man u.a. unterscheiden:

  • Lernzertifikate mit oder ohne zeitliches Verfallsdatum
  • Lernzertifikate mit ereignisgesteuertem Verfallsdatum
  • Teilzertifikate (mit allen Varianten und Stufen)
  • Zwischenzertifikate
  • Gesamtzertifikate
  • Sonderzertifikate.

Die Komplexität von Zertifikaten ist manuell oft kaum zu beherrschen. Deswegen wird Zertifikatsmanagement in HR-Systemen maschinell verwaltet.