Sie haben hauseigene eLearning-Spezialisten?

Mal setzt ein Unternehmen auf hauseigene eLearning– Spezialisten. Dann wird wieder alles „outgesourced“. In der Zwischenzeit besteht eine Mischung aus beiden.

Und beides hat, wie die sprichwörtliche Münze, seine zwei Seiten. Schauen wir uns beide doch einmal genauer an.

Der eLearning-Spezialist: Hansdampf in allen Gassen…

Der eLearning-Spezialist im Unternehmen muss tatsächlich so etwas wie ein Allrounder sein, der alles kann, und irgendwie kriegt er oder sie das auch immer hin. Ich weiß das, denn ich war das ein paar Jahre selbst einmal.

Ich bin der eLearning-Spezialist


Bild von Nebraska Department of Education auf Pixabay

Ich habe ein LMS eingeführt, es administriert, die eTrainings dafür entwickelt, Videos geschnitten, Audios bearbeitet und zur Not selber eingesprochen, getextet und… weiß der Herr was noch alles im Namen des eLearning gemacht.

Man schneidet die Videos, meist mit Camtasia, manchmal auch mit Adobe Premiere.

Mit Leidenschaft entwickelt man eTrainings meist mit Artulate Storyline, manchmal auch mit KOANTIC (sehr cool!), Adobe Captivateoder was sich sonst noch so auf dem Markt tummelt.

Und… aber…

Pros

(Fast) immer da, immer greifbar, alles unter Kontrolle

Der Vorzug fürs Unternehmen ist ganz klar: Ich war immer da. Immer greifbar (bis auf die Urlaubszeit natürlich). Mitarbeiter, Chefs, Fachabteilungen, Externe, alle wussten wann und wie ich zu erreichen bin. Wenn ich immer schön alle Anfragen zeitnah abarbeite und die anstehenden Aufgaben nicht überbordend viel werden, dann wird man ganz schnell zur verlässlichen Konstante. Das unternehmerische Umfeld vertraut darauf, dass zumindest in dem Bereich alles kontrollierbar/ unter Kontrolle ist.

Die Kosten sind kalkulierbar

Mein Arbeitgeber weiß, was ich koste (Jahresgehalt und was noch so dazu gehört), sobald ich als eLearning-Spezialistin Bedarf nach einem Arbeitsmittel habe, das nicht von meinem Budget abgedekt wird, muss ich mich an denjenigen/ die Prozesse halten, die für sowas vorgesehen sind. Also wie gesagt, alles kalkulierbar.

Cons

Bei Abwesenheit liegt alles brach

Bei den Vorteilen oben hatte ich ja ein „Fast“ in Klammern gesetzt. Denn jeder macht mal Urlaub. Und dann ist der Urlaub meistens ungünstig gelegen. Weil – egal wann man den nimmt – das Thema und die laufenden Aufgaben so ziemlich brach liegen.

Wo ist mein Team?

Ein Team hat man zwar. Das ist meist die Personalentwicklung, manchmal auch die IT-Abteilung. Im großen Ganzen ist man dennoch auf sich allein gestellt. Das heißt, so wirklich ist man der Einzige, der sich umfassend mit den Programmen, Abläufen und der Betreuung der Lerner auskennt.

Inhaltliche Unterstützung, Diskussionspartner oder Antwort auf Fragen bekommt man allenfalls noch in einschlägigen Communities der Gleichgesinnten im Internet.

Nicht aber für Urlaubsvertretung. Oder im Krankheitsfall.

Hallo, hier kommt die Agentur!


Bild von Nebraska Department of Education auf Pixabay 

Das Angebot der Agentur, Herr Personalentwickler oder Frau Unternehmerin, ist folgendes.

  • Sie zahlen einen monatlichen Beitrag.
  • Sie wissen genau, was der umfasst, denn der wird anfangs der Zusammenarbeit vereinbart. Ich mache für Sie also – wenn Sie wollen – das gleiche wie seinerzeit als Hansdampf in allen Gassen.

Ich koste wahrscheinlich auch ziemlich das Gleiche im wirtschaftlichen Sinne.

Cons

„Da habe ich ja gar keinen Ansprechpartner“

Sie: „Ja, aber da habe ich ja immer einen anderen Ansprechpartner, … oder im schlimmsten Falle einen anonymen … oder gar keinen!“

Doch! Sie haben mich. Bzw. immer den- oder dieselbe. Wenn ich irgendwas nicht gut oder schnell genug zu leisten mag, dann kontaktiere ich allerdings intern mein Team. Das bekommen Sie aber nicht mit. Sie bekommen nur mich als Ansprechpartner und die Lösung Ihres Problems (… und ich immer die Lorbeeren…).

„Ich brauche aber jemanden vor Ort, der für mich greifbar ist“

Zusammenarbeit ist Vertrauenssache. Und das Vertrauen wächst erst über gemeinsame Zusammenarbeit. Ganz schnell geht das, wenn man sich physisch im gleichen Raum aufhält. Das wissen wir und wissen es zu schätzen. Deshalb komme ich gerne zu Beginn und immer wieder einige Tage bei Ihnen im Unternehmen vorbei, um dort mit Ihnen zusammenarbeiten.

Und sobald eine Basis geschaffen ist, funktioniert danach erfahrungsgemäß auch die Zusammenarbeit über Mail, Skype, WebEX, Zoom und alle sonstigen Online-Kommunikations-Tools, die diese Welt zu bieten hat.

„So online ist aber doch gar keine richtige Teamarbeit möglich“

Doch. Ich selbst arbeite im Home Office. Und ich fühle mich sehr wohl als Teil des Teams, insbesondere, da das ganze Team einen Großteil der Arbeitszeit „remote“ arbeitet. Probieren Sie es doch auch einmal aus! Vielleicht lernen Sie eine ganz neue Seite an sich kennen.

Pros

„Meine Ansprechpartnerin hat niemals Urlaub“

Ja, ich bin Ihre Ansprechpartnerin. Ich habe auch jetzt – als Mitarbeiterin einer Agentur – Urlaub. Trotzdem werden Ihre Anliegen weiterbearbeitet. Denn wir sind ein Team aus Menschen, die sich alle mit ähnlichen Themen beschäftigen und sich gegenseitig ergänzen.

Deshalb haben Ihre Anliegen bei uns niemals Urlaub.

„Meine Ansprechpartnerin kann mehr, als sie kann“

Articulate Storyline. Genau. Wir haben unsere Schwerpunkte. Ich kann z.B. eTrainings mit Articulate Storyline (oder Articulate 360) erstellen.

Weitere Tools

Egal ob es um Camtasia und Videoschnitt geht, Moodle, Docebo, Webex Webinare, in der Gruppe decken wir jede Anforderung kompetent ab.

Und sonst?

Natürlich bieten wir auch Strategieberatung an. Oder wir unterstützen die Beschaffung von LMS und sonstigen Infrastrukturen für Lernlösungen.

Und nicht zuletzt bieten wir Implementierungsunterstützung an. Sei es für die Einführung eines LMS, oder für Rollouts und Events.

Also alles da, was Ihr Herz begehrt, sprechen Sie uns einfach an! Oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!